vetschau/Spreewald

Infrastrukturministerin zu Arbeitsbesuch in Vetschau

Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider weilte zu einem Arbeitsbesuch in Vetschau. In der ersten Gesprächsrunde ging es um den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lübbenau und Cottbus. Eingeladen hierzu waren neben den Chefplanern der DB Netz AG auch die Bürgermeister der Anrainerkommunen sowie die betroffenen Landräte.

Erörtert wurde der aktuelle Stand der Planungen, mit welchen das Land gegenüber dem Bund in Vorleistung geht. Die Kommunen konnten bei der gemeinsamen Beratung ihre Sicht darlegen und auf Berücksichtigung drängen. In den nächsten Monaten wird auch zu klären sein, ob unter Teil- oder Vollsperrung der Strecke gearbeitet werden soll. Letzteres würde spürbar schneller gehen und hoffentlich nicht länger als ein Jahr dauern.

Vom Zeitplan her soll der Genehmigungsantrag bis Ende 2021 gestellt werden. Mit einer Genehmigung wird in 2023 gerechnet. Nach Vorbereitung des Baus kann dieser 2025 beginnen und 2027 beendet werden. Also noch ein langer Zeitraum, aber das zweite Gleis kommt, da sind sind sich Ministerin und Hauptverwaltungsbeamte sicher. Schneller geht es aber kaum.

Im zweiten Teil des Gesprächs wurden in kleiner Runde mit der Ministerin vetschauspezifische Themen erörtert. Unter anderem, wie Vetschau zwar nicht wieder ein Grundzentrum werden könnte - aber ein "Grundfunktionaler Schwerpunkt".

Das ist planerisch wichtig und würde der Stadt nach dem Finanzausgleichsgesetz zusätzliches Geld bescheren. Die Chancen hierfür stehen gut. Die Regionalplanung hat dieses Thema bereits aufgegriffen.