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vetschau/Spreewald

Neue Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreises OSL

Der Landkreis OSL hat am 05.10.2020 eine "Anordnung der Beprobung von Fall- und Unfallwild sowie von allen erlegten
Wildschweinen und Anordnung der verstärkten Bejagung" erlassen.

Angeordnet wurde für den Landkreis OSL Folgendes:

1. Sämtliches Fall- und Unfallwild sowie alle erlegten Wildschweine sind durch den
zuständigen Jagdausübungsberechtigten zu beproben (Schweiß- oder Tupferproben).
Die Proben sind dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und
Landwirtschaft unter Angabe des Fundortes zu zuleiten.


2. Jedes verendet aufgefundene Wildschwein ist durch den zuständigen
Jagdausübungsberechtigten mit einer Wildmarke zu kennzeichnen, dem Amt für
Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft zu melden und ein
Wildursprungsschein ist auszustellen.


3. Die Meldung von Fall- und Unfallwild erfolgt über die Leitstelle Lausitz oder direkt an
das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft unter der
03573 870 4400.


4. Das zu beprobende, verendet aufgefundene Wildschwein verbleibt gesichert am
Fundort oder wird dort vergraben, soweit Verkehrssicherungspflichten dem nicht
entgegenstehen. Die Fundstelle muss gekennzeichnet werden.


5. Die verstärkte Suche nach Fallwild wird für das gesamte Kreisgebiet angeordnet.


6. Es wird die verstärkte Bejagung des Schwarzwildbestandes im gesamten Kreisgebiet
angeordnet.


7. Diese Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft.


8. Die Allgemeinverfügung vom 06.12.2019 wird aufgehoben.

Die Allgemeinverfügung kann hier aufgerufen werden. Sie gilt ab dem 08.10.2020.